Die alternierende Hemiplegie des Kindesalters(AHC oder alternierende Hemiplegie des Kindesalters) ist eine Erkrankung, die am häufigsten bei Kindern vor dem Alter von 18 Monaten auftritt.
Sie ist gekennzeichnet durch Episoden von Halbseitenlähmung (die von sehr leicht bis vollständig reichen). Diese Anfälle betreffen nicht nur eine Seite des Körpers, sondern beide (sie wechseln sich ab). Es handelt sich um eine seltene Erkrankung, die nur bei einer kleinen Anzahl von Patienten auftritt. Wichtig ist, dass AHC mit Zerebralparese oder medikamentenresistenter Epilepsie verwechselt wird. Die Forschung ist noch nicht abgeschlossen, um die Ursachen und Behandlungen zu finden.
Ursachen und Symptome der alternierenden Hemiplegie im Kindesalter
Die alternierende Hemiplegie im Kindesalter ist unter verschiedenen Namen wie alternierende Lähmung, paroxysmale variable Hemiplegie oder alternierende Hemiparese im Kindesalter bekannt. Es handelt sich um eine sehr seltene und leider unbekannte Erkrankung, die eine schnelle und genaue Diagnose erschwert. Neuere Studien zeigen, dass die Patienten eine Mutation im ATP1A3-Gen haben (die zu einer Abnahme der ATP-Aase-Aktivität und damit zu einem gestörten oder blockierten Transport von Natrium- und Kaliumionen durch die Zellmembran der Neuronen führt). Eine gestörte Durchblutung des Hirnstamms und Anomalien der glatten Gefäßmuskulatur sind ebenfalls zu beobachten. Alternierende Hämiplegie im Kindesalter kann vererbt werden (dann treten Mutationen in CACINN1A und ATP1A2 auf).
AHC ist gekennzeichnet durch das Auftreten von rezidivierenden Hemiparesen (die beide Körperseiten betreffen, in der Regel abwechselnd), Bewusstseinsstörungen, psychomotorische Retardierung, Augenbewegungsprobleme und Bewegungsstörungen. Das Kind hat sehr oft Sprachprobleme, Verdrehungen des Gesichts und der Gliedmaßen, ohne diesen Zustand kontrollieren zu können.
Die pädiatrische Hemiplegie wird oft mit anderen Krankheiten wie schwerer Migräne, medikamentenresistenter Epilepsie oder Zerebralparese verwechselt. Es ist daher notwendig, die Diagnose sehr genau zu stellen und die Symptome des jungen Patienten zu beobachten. Zu den Faktoren, die zu Anfällen dieser Krankheit führen können, gehören nachweislich: emotionale Veränderungen, Stress, extreme Freude, Wetterumschwünge, zu große körperliche Anstrengung, zu niedrige oder zu hohe Temperaturen, zu starke Gerüche (Parfüm, Badezusatz, Puder, Waschmittel) oder bestimmte Nahrungsmittel.
Wenn Sie bei Ihrem Kind besorgniserregende Symptome bemerken, melden Sie diese sofort Ihrem Arzt; neurologische und psychiatrische Konsultationen werden notwendig sein. Warten Sie nicht darauf, dass die Symptome von selbst wieder verschwinden.