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Peripherer Blutausstrich - Verminderung der Lymphozytenzahl

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Peripherer Blutausstrich - Verminderung der Lymphozytenzahl

Panthermedia

Blutanalyse im Labor

Eine Verminderung der Anzahl der Lymphozyten in einem peripheren Blutausstrich wird als Lymphopenie bezeichnet. Dieser Zustand wird diagnostiziert, wenn die Anzahl der Lymphozyten im Blut unter 1.000 in mm3 fällt (nach IS-Einheiten: 1,0 x109/l).

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Verminderte Lymphozytenzahl - Symptomen und ablauf

DieLymphozytose wird in der Regel anhand des prozentualen Anteils der Lymphozyten in einem manuell oder automatisch ausgezählten peripheren Blutausstrich beurteilt (Standard: 25-40%). Dabei ist jedoch zu beachten, dass die in der obigen Definition angegebene absolute Zahl der Lymphozyten wichtiger ist als der prozentuale Anteil im Ausstrich. Nur die absolute Zahl der Lymphozyten gibt einen zuverlässigen Hinweis auf einen möglichen Rückgang der Produktion dieser Zellen.

Eine Abnahme der absoluten Ly mphozytenzahl wird am häufigsten im Verlauf einer chronischen Behandlung mit Glukokortikosteroidpräparaten (Encorton, Encortolon, Solu-Medrol, Fenicort) beobachtet. Es wurden auch Fälle von Lymphopenie bei schwerem chronischem Stress beschrieben.

Zu den ernsteren Krankheiten, die eine Lymphopenie verursachen können, gehören Leukämie und maligne Granulome.

Wann sollte man zum arzt gehen und Heilung

Ein dokumentierter, anhaltender Rückgang der Zahl der Lymphozyten im peripheren Blut auf unter 1.000 Zellen pro mm3 (1,0 x109/l) erfordert ärztliche Beratung und weitere Diagnostik. Besonders besorgniserregend ist das gleichzeitige Auftreten einer Abnahme des Hämoglobins oder der Blutplättchen und das gleichzeitige Auftreten anderer chronischer Krankheitssymptome.

Verminderte Lymphozytenzahl - Behandlung

Es gibt keine Heimbehandlung. Auf ein einzelnes Ergebnis kann man sich nicht verlassen. Wenn bei einer Blutuntersuchung eine pathologische Abnahme der Lymphozytenzahl festgestellt wird, sollte die Entnahme mit einer zusätzlichen Beurteilung des peripheren Blutausstrichs wiederholt werden. Die bevorzugte Methode besteht darin, den Abstrich von einem qualifizierten Analytiker begutachten zu lassen (NICHT mit einem hämatologischen Gerätetest). Die Aufmerksamkeit ist erforderlich, um abnorme Formen von Lymphozyten zu erkennen.