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Symptomen und ablaufDas Gehör ist eines der wichtigsten menschlichen Sinnesorgane. Das Auftreten von Hörproblemen oder der vollständige Verlust des Hörvermögens ist nicht nur ein gesundheitliches, sondern auch ein soziales Problem.
Symptomen und ablauf Hörsturz
Gegenwärtig ist nicht bekannt, wie viele Menschen davon betroffen sind. Man weiß jedoch, dass es viele Ursachen gibt und vor allem, dass diese Ursachen neurologischer Natur sein können. Eine Person mit Hörverlust meldet ihre Symptome zunächst einem Allgemeinmediziner, dann einem HNO-Arzt und schließlich einem Neurologen.
Heutzutage ist das Auftreten eines plötzlichen Hörverlusts nicht nur ein HNO-Problem, sondern auch ein neurologisches. Zu den Hauptursachen gehören zerebrale Durchblutungsstörungen, aber auch zerebrale Gefäßspasmen, Thrombosen, Embolien und viele andere.
Besonders erwähnenswert ist auch die neurosensorische Schwerhörigkeit (eine Krankheitseinheit), deren Ätiologie uns noch unbekannt ist. Virale, autoimmune und vaskuläre Probleme werden bei der Entstehung dieser Krankheit hervorgehoben. Meistens ist der plötzliche sensorineurale Hörverlust einseitig. Er wird von Symptomen wie einem Gefühl der Verstopfung der Ohren, Tinnitus, Gleichgewichtsstörungen und anderen begleitet. Es gibt keine wirksamen, vollständig validierten Behandlungen für diese Erkrankung.
Andere Ursachen für plötzlichen Hörverlust können Knochenerkrankungen (Schläfenbein), Knochentumore oder fibröse Dysplasie sein. In diesem Fall ist es notwendig, einen CT-Scan durchzuführen und dann eine geeignete Behandlung einzuleiten. Erwähnenswert sind auch Infektionskrankheiten, genetische Ursachen und ein Kopftrauma, die für die Entwicklung von Hörproblemen verantwortlich sein können.
Der Hörverlust oder die Hörprobleme können peripher (sensorineural oder konduktiv) oder zentral sein.
Die diagnostische Behandlung eines Hörsturzes sollte Folgendes umfassen: eine ausführliche Anamnese, eine körperliche Untersuchung, eine HNO-Untersuchung, eine neurologische Untersuchung, audiologische Tests, Hirnstammpotenziale und Blutlaboruntersuchungen. Zu den Medikamenten gehören: Antibiotika (z.B. Aminoglykoside, Glykopeptide, Makrolide), Schleifendiuretika, Zytostatika, Salicylate, Antimalariamittel.
Denken Sie daran, plötzlich auftretende Hörprobleme nie zu unterschätzen und abzuwarten, bis sie von selbst wieder abklingen.