Meningitis ist eine Erkrankung, die die weichen Hirnhäute, die Arachnoidea, den Subarachnoidalraum und die Großhirnrinde betrifft.
Es handelt sich um eine Infektionskrankheit, die vor allem bei Kindern einen schweren Verlauf nimmt und eine schlechte Prognose hat. Wenn der Verdacht auf eine Meningitis besteht, ist eine rasche Diagnose und, falls erforderlich, die schnellstmögliche Einleitung einer Behandlung von entscheidender Bedeutung.
Die häufigste Ursache einer Meningitis sind Bakterien, deren Art vor allem vom Alter des Kindes abhängt. Die genaue Identifizierung der Art des Erregers ist entscheidend für die Wahl einer geeigneten Antibiotikatherapie. Die Inzidenz ist bei Kindern unter fünf Jahren am größten und die Ursache wird über das Blut übertragen. Die Infektion tritt auf, wenn Erreger von einem Entzündungsherd in den Liquor gelangen. Dabei ist jedoch zu bedenken, dass der Entzündungsherd selbst sehr weit entfernt sein kann (z. B. in den Harnwegen).
Eine Infektion kann auch nach einem Schädeltrauma auftreten, wenn die Blut-Hirn-Grenze gestört ist.
Zu den Hauptsymptomen gehören:
- Fieber,
- muskulär-artikuläre Schmerzen,
- Appetitlosigkeit,
- Tachykardie,
- Senkung des Blutdrucks
- Hautveränderungen.
Der Verlauf der Entzündung kann, je nach Erreger und Alter des Kindes, stürmisch oder spärlich sein. [1]