Die Psychosomatik befasst sich mit verschiedenen Arten von körperlichen (somatischen) Beschwerden, die eine Grundlage in der menschlichen Psyche haben oder haben können. Informationen über die Rolle psychischer Störungen bei somatischen Problemen gibt es schon seit langem; die offizielle Forschung zu diesem Problem begann im 20. Diese Störungen betreffen sowohl Männer als auch Frauen in verschiedenen Altersgruppen.
Inhaltsverzeichnis:
- Welche Theorien gibt es zur Erklärung der Entstehung psychosomatischer Störungen?
- Welche Teile des Körpers sind von psychosomatischen Störungen betroffen?
- Wie behandeln wir psychosomatische Störungen?
Welche Theorien erklären die Entstehung von psychosomatischen Störungen?
Gegenwärtig sind drei Theorien über die Ursachen psychosomatischer Störungen bekannt. Zu diesen Theorien gehören:
Theorie I besagt, dass lang anhaltender, chronischer psychischer Stress eine erhebliche Schwächung bestimmter Organe des Körpers zur Folge haben kann oder hat, was wiederum zum Beispiel zu
TheorieII, die besagt, dass Belastungen unterschiedlicher Intensität, die uns täglich begleiten, zur Entwicklung bestimmter Krankheiten führen können (z.B. kardiovaskuläre, neurologische, respiratorische)
Theorie III, wonach chronischer psychischer Stress in Verbindung mit bestimmten physiologischen Veranlagungen zu psychosomatischen Störungen führen kann
Viele Forscher achten bei ihren Untersuchungen der Ursachen psychosomatischer Störungen nicht nur auf die menschliche Psyche und Physiologie, sondern auch auf die Rolle sozialer Faktoren.
Welche Teile des Körpers sind von psychosomatischen Störungen betroffen?
Beobachtungen und Studien zeigen, dass psychosomatische Störungen viele Systeme betreffen, unter anderem:
- vegetativ (Urtikaria, Allergien oder die bekannte atopische Dermatitis)
- das Herz-Kreislauf-System (z.B. koronare Herzkrankheit)
- das Atmungssystem (Asthma bronchiale)
- Verdauungssystem (peptische Geschwürkrankheit)
- Schlafprobleme und -störungen
- Diabetes
- Fettleibigkeit (ausgewählte Arten)
- Essprobleme und -störungen
Es hat sich gezeigt, dass Emotionen einen direkten Einfluss auf die Entwicklung einiger psychosomatischer Störungen haben können. In anderen Fällen können viel mehr Faktoren die Ursache sein.
In vielen Fällen bringen die Patienten ihre Probleme, z.B. plötzliche, anhaltende Magenschmerzen, juckende Haut, Probleme mit der Nahrungsaufnahme und der Verdauung, nicht mit einer stressigen Situation in Verbindung.
Tatsächlich kann es vorkommen, dass Schmerzen oder eine Veränderung im Körper erst nach einer Periode von blauem Stress auftreten. Störungen verschiedener Systeme sind sehr oft eine Reaktion auf unterdrückte Konflikte und widersprüchliche Emotionen (Furcht, Angst, Wut, Aggression).
Was sind psychosomatische Störungen, Foto: pantherstock
Menschen mit psychosomatischen Störungen zeichnen sich durch wiederkehrende, akute oder leichte Schmerzen aus, nach denen der Patient zu einer normalen, funktionellen Arbeitsweise zurückkehrt.
Wie behandelt man psychosomatische Störungen?
Eine richtige Diagnose zu stellen und psychosomatische Störungen zu behandeln, ist ziemlich schwierig. Das hängt damit zusammen, dass der Patient sehr oft von Besuchen bei verschiedenen Fachärzten in unterschiedlichen Abständen profitiert, bevor er sich einer Psychotherapie unterzieht.
Mit der Zeit werden die ständigen Beschwerden des Patienten zu einem Ärgernis für seine Angehörigen und Freunde. Es lohnt sich dann zu überlegen, ob unser geliebter Mensch emotionale Probleme hat, die somatische Störungen verursachen.