Es gibt viele verschiedene Gründe, warum Patientinnen ihre Periode hinauszögern möchten - manchmal ist es wegen eines wichtigen bevorstehenden Ereignisses, wie z.B. einer Hochzeit, manchmal wegen eines Traumurlaubs, bei dem Menstruationsblutungen definitiv nicht willkommen sind. Zur Verzögerung der Menstruation können verschiedene Mittel eingesetzt werden, darunter hormonelle Verhütungsmittel und die Spirale. Allerdings stellt sich hier die Frage - ist es sicher, Ihre Periode zu verschieben?
Patientinnen fragen ihre Gynäkologen nach der Möglichkeit, ihre Periode aus verschiedenen Gründen hinauszuzögern - manchmal stehen sie kurz vor der Heirat, fahren in den Urlaub oder auf eine Geschäftsreise, bei der das Einsetzen der Periode zu diesem Zeitpunkt definitiv nicht zu erwarten ist. Eine Verschiebung der Menstruation ist möglich, und es gibt verschiedene Maßnahmen, die eingesetzt werden können.
Am häufigsten werden hormonelle Verhütungspillen verwendet, um die Menstruation zu verschieben. Für Frauen, die die Pille einnehmen, ist es relativ einfach, ihre Periode zu verschieben - es genügt, mit der Einnahme einer neuen Pille zu beginnen, ohne eine 7-tägige Pause einzulegen, in der die Menstruationsblutung normalerweise auftreten sollte. Das Gleiche gilt für das Verhütungspflaster - mit dem Pflaster nehmen Sie 3 Wochen lang die hormonhaltige Pille, dann kleben Sie das Pflaster eine Woche lang nicht auf und dann sollten Sie eine Periode haben. Um Ihre Periode hinauszuzögern, kleben Sie einfach ein weiteres Pflaster auf, ohne eine Pause einzulegen. Bei Patientinnen, die sich eine Spirale in den Genitaltrakt einsetzen lassen, kann die Menstruation bis zu sechs Monate lang ausbleiben.
Es kann sehr verlockend sein, die Menstruationhinauszuzögern, aber die Frage ist: Ist das auch sicher? Patientinnen, bei denen die Menstruation gerade erst eingesetzt hat, sollten sehr vorsichtig sein: Bei diesen Patientinnen kann die Einnahme hormoneller Verhütungsmittel den Hormonhaushalt stören, was zu Anomalien in der Knochenentwicklung und letztlich zu einer geringeren Körpergröße führen kann. Es ist auch ratsam, dass der maximale Zeitraum der Anwendung hormoneller Verhütungsmittel, in dem die Patientin keine Menstruationsblutung hat, 80 Tage nicht überschreitet - bei längerer Anwendung besteht das Risiko einer Endometriumhyperplasie.